Docteur Knock


Ein Hochstapler, ein Pfarrer und ein Dorf voller eingebildeter Kranker: das ist grossartiger Komödienstoff. Tatsächlich beruht der Film von Lorraine Lévy auf einem Theaterstück, das Jules Romain Anfang der 1920er-Jahre unter dem Eindruck aufkommender Nationalbewegungen schrieb: „Knock ou le Triomphe de la médecine“ ist eine zynische Komödie um einen schurkenhaften Doktor, der seine Patienten mit zweifelhaften Methoden von sich abhängig macht. Lévy nun aber verlegt die Handlung aus den 1920ern in die vom einsetzenden Wirtschaftsboom bestimmten 1950er-Jahre und macht aus der düsteren Farce eine leichtfüssige Komödie. Die funktioniert prima, solange Sy seinen Charme spielen lässt und die Dorfbevölkerung an der Nase herumführt. Doch je länger Lévys Film dauert, desto romantischer wird er; Schliesslich verliebt er sich in eine Bauernmagd und lässt sich ihr zuliebe gar herab, Hunde zu kurieren. Damit verliert Romains bösartiger Doktor jeden Zynismus und Lévys Komödie schliesslich jeden Biss.

 


Molly's Game


Angetrieben von ihrem ehrgeizigen Vater Larry (Kevin Costner), arbeitet sich Molly Bloom (Jessica Chastain) zu einer der besten amerikanischen Athletinnen im Skisport hoch. Eine schwere Verletzung bremst die junge Frau allerdings aus und sorgt für das Ende ihrer Olympia-Träume. Statt Pisten hinunterzufahren, will sie nun ein Jurastudium beginnen, nimmt sich zuvor aber eine einjährige Auszeit und zieht nach Los Angeles. Dort arbeitet sie zunächst als Kellnerin, kommt jedoch schon bald mit geheimen, exklusiven Pokerveranstaltungen in Kontakt und macht sich als Organisatorin derartiger Events irgendwann selbstständig. Als ihr das FBI auf die Füße tritt, da sich unter den prominenten Teilnehmern russische Mafiosi befinden, benötigt die taffe Geschäftsfrau die Hilfe des Anwalts Charlie Jaffey (Idris Elba).

 

 


Die Sch'tis in Paris


Valentin (Dany Boon) hat als Designer Erfolg und erzählt in einem Interview, er sei ein Waisenkind. Das ist aber dreist gelogen: Seine Familie, die aus dem Norden des Landes kommt und in wüstestem Kauderwelsch spricht, ist ihm einfach peinlich. Die wissen das aber wiederum nicht und reisen zur Feier des 80. Geburtstags der Mutter an. Als die Landeier in Paris ankommen, wird es turbulent, denn nun droht Valentins Geheimnis herauszukommen. Doch damit nicht genug: Er wird überfahren, leidet unter Gedächtnisverlust und spricht nun wieder wie seine Familie, was die Situation für seine Frau Constance (Laurence Arné) nicht wirklich leichter macht …

 


The Wilde Wedding


Die Filmdiva Eve Wilde (Glenn Close), die sich mittlerweile zur Ruhe gesetzt hat, beabsichtigt, zum vierten Mal zu heiraten. Und dieses Mal ist ihre Wahl auf den bekannten englischen Schriftsteller Harold Alcott (Patrick Stewart) gefallen. Auf ihrem Anwesen sind die Vorbereitungen auf die Feier in vollem Gange, doch die Anwesenheit ihres Ex-Ehemanns Laurence Darling (John Malkovich) trägt nicht gerade zur Befriedung der sowieso schon angespannten Lage bei.

 

 


 

Im Zweifel glücklich


Auch Brad Sloan (Ben Stiller) verfolgt, nicht selten online, den Werdegang seiner College-Kumpel und kommt inzwischen zu dem Schluss, dass der Bestsellerautor Craig Fisher (Michael Sheen), der Finanzguru Jason Hatfield (Luke Wilson), der Hollywood-Regisseur Nick Pascale (Regisseur Mike White höchstpersönlich) und der im Luxus schwelgende Frührentner Billy Wearslter (Jemaine Clement) weitaus mehr zustande gebracht haben als er selbst. Als Gründer einer Non-Profit-Organisation fühlt sich Brad zunehmend wie ein Versager, obwohl er mit seiner Ehefrau Melanie (Jenna Fischer) und seinem Sohn Troy (Austin Abrams) ein sorgenfreies Leben in einem beschaulichen Vorort von Sacramento führt.

 


 

         

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